Wie funktioniert BBQ? – Tipps und Tricks

10.03.2020 16:36

BBQ ist derzeit in aller Munde – kein Wunder, schließlich ist seine Hauptkomponente unfassbar leckeres Fleisch, das auf der Zunge zergeht und uns ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Aber was bedeutet BBQ eigentlich genau? Wie funktionieren die dafür unabdingbaren Smoker? Und besonders wichtig: Wie schafft man es, selbst ein großartiges und köstliches BBQ zu kreieren? Wir verraten es euch.
 

Was bedeutet BBQ?

Die Bezeichnung BBQ stammt von der besonders in Mexiko beliebten Zubereitungsart Barbacoa ab. Dabei werden Fleischstücke oder sogar ganze Körperteile von Schlachtvieh in mit Agavenblättern ausgekleideten und bedeckten Gruben langsam gegart. In den USA, besonders in den südlichen Staaten, hat sich daraus mit der Zeit das BBQ entwickelt, das sich nicht nur durch seinen Namen von der mexikanischen Variante unterscheidet: In Texas und Co. wird das Fleisch in Smokern geräuchert – und damit zu einzigartigen Geschmackserlebnissen gemacht. Aber Achtung! BBQ bezeichnet nicht nur diese einzigartige Zubereitungsweise, sondern auch das daraus resultierende Essen und die Veranstaltung, bei der man das Fleisch in gemütlicher Runde zu sich nimmt.
 

Wie funktioniert ein BBQ-Smoker?

Auch wenn Grill und Smoker gerne mal gleichgesetzt werden, handelt es sich dabei eigentlich um zwei verschiedene Dinge. Im Smoker wird das Fleisch nämlich nicht direkt über der Glut gegrillt, sondern kommt nur indirekt mit ihr in Berührung. Das Grillgut gart ausschließlich mithilfe des Rauchs. Das bedeutet aber auch, dass das Fleisch im Vergleich zum Grill bei deutlich niedrigeren Temperaturen gegart wird. Entsprechend dauert es eben auch länger, bis die Köstlichkeiten fertig zubereitet auf dem Teller landet. Allerdings ist Smoker nicht gleich Smoker. Es gibt verschiedene Arten des BBQ-Helden.
 

Welche Smoker-Arten gibt es?

Drei Smoker-Arten sind besonders populär. Wie man sie erkennt, erfahrt ihr hier.

Barrel-Smoker/Offset-Smoker

Barrel- beziehungsweise Offset-Smoker sind die perfekten Begleiter für klassisches BBQ. Man sieht sie auf BBQ-Events gerne mal in riesengroßer Ausführung. Sie bestehen jeweils aus einer großen Garkammer und einer seitlich daneben liegenden kleinen Feuerkammer. Auf der anderen Seite der großen Garkammer befindet sich ein Schornstein, über den Rauch entweichen kann. Über Lüftungsklappen kann außerdem die Temperatur reguliert werden.

Pellet-Smoker

Von außen sieht der Pellet-Smoker dem Barrel-Smoker ziemlich ähnlich. Allerdings befindet sich an der Stelle der Feuerkammer beim Pellet-Smoker ein Pellet-Behälter. Über ein kleines Fließband werden die Pellets in den Brennraum befördert. Dort entsteht der Rauch, mit dem das Fleisch gegart wird.

Ugly-Drum-Smoker

Zugegeben, der Name dieses Smokers ist nicht gerade vielversprechend. Aber auch wenn er aus einem ausgebrannten, „hässlichen Fass“ aus Stahl meist selbst hergestellt wird, kann man mit ihm ziemlich gut smoken. In dem Fass wird am Boden ein Kohlekorb aufgehängt, darüber eine Wasserschale und zwei Grillroste. Ergänzt wird die Konstruktion noch durch einige Belüftungslöcher und einen Deckel – fertig.
 

Wie kann man ohne Smoker räuchern?

Smoker können zwar ein köstliches BBQ zaubern – sie haben unter Umständen aber auch einige beträchtliche Nachteile.

  • hoher Preis: Qualitativ hochwertige Smoker sind teuer. Mehrere hundert Euro sollte man dafür in jedem Fall einplanen und nach oben sind keine Grenzen gesetzt.
  • enorme Größe: Smoker brauchen Platz. Für einen normalen Balkon oder eine Terrasse sind sie meist viel zu groß.
  • unschöne Optik: Zumindest der Ugly-Drum-Smoker ist optisch nicht unbedingt eine Augenweide. In einem kleinen Garten platziert, ist er ein echter Hingucker – allerdings im negativen Sinne.
  • schlechte Qualität: Günstige Smoker aus dem Baumarkt sind meist instabil und nach wenigen Smoke-Sessions kaputt.

Für den Alltagsgebrauch sind klassische Smoker also eher ungeeignet. Trotzdem muss man nicht auf ein köstliches BBQ verzichten, denn es gibt inzwischen einige gute Alternativen. Ein Beispiel sind Kaltrauchgeneratoren.

Die kleinen Raucherprofis werden außen an Grills, Räucheröfen und Co. angeschlossen. Dann werden Woodchips eingefüllt, diese werden angezündet und schon kann der Smoke-Spaß beginnen. Je nach Größe des Kaltrauchgenerators können diese für 1,5 bis 14 Stunden Rauch sorgen, ohne dass man Räucherspäne nachlegen muss. Echte BBQ-Klassiker lassen sich damit ebenso zubereiten wie köstliche Beilagen oder Fisch. Dazu muss nur eine Hitzequelle hinzugeschaltet werden – beispielsweise glühende Kohle bei einem Kohlegrill. Ohne eine Hitzequelle kann man mit dem Generator aber auch wunderbar kalträuchern. Somit ist der Kaltrauchgenerator eine günstige und platzsparende Alternative zum herkömmlichen Smoker.
 

Welches Holz wählt man für das perfekte BBQ?

Welche Woodchips man für ein Smoke-Projekt wählt, ist am Ende Geschmackssache. Wir haben aber einige Empfehlungen für euch, die sich auf Partys und Events bewährt haben.

  • Buche, Erle und Eiche sind einfach echte Alleskönner. Egal ob ihr Fisch, Fleisch oder Gemüse räuchern wollt – mit diesen drei Holzarten liegt ihr immer richtig. Dabei ist die Erle am mildesten, die Buche ist mittelstark im Geschmack und die Eiche besonders kräftig.
  • Fruchthölzer sind optimal, wenn man seinem Grillgut einen süßlichen Geschmack verleihen möchte.
  • Hickory gilt als das amerikanische Original. Fans des traditionellen BBQs lieben sein nussiges Aroma und den herb-rauchigen Geschmack.
     

Was ist die “Holy Trinity of BBQ”?

Wer ein original-amerikanisches BBQ selbst zubereiten will, der kommt an der Holy Trinity of BBQ nicht vorbei. Die Heilige Dreifaltigkeit des BBQ umfasst drei Gerichte, die – richtig zubereitet – keinen Fleisch-Fan kalt lassen: Beef Brisket, Pulled Pork und Spareribs. Damit sie zu unvergesslichen Geschmackserlebnissen werden, braucht es viel Geduld und die richtige Temperatur. Ein gutes Beef Brisket braucht gerne mal bis zu neun Stunden, damit es die optimale Kerntemperatur von ca. 90 °C erreicht hat. Aber eines sei verraten: Das Warten lohnt sich. Wer Lust hat, sich selbst einmal an der Holy Trinity zu versuchen, kann gerne unser köstliches Rezept für Spareribs ausprobieren.
 

BBQ ohne Fleisch

Beim BBQ geht es nicht nur um Fleisch. Es geht auch um dieses ganz besondere Gefühl des gemütlichen Beisammenseins und Genießens – und das gelingt auch ohne Fleisch. Klar, um ein typisch-amerikanisches Geschmackserlebnis handelt es sich dann nicht mehr, aber warum nicht mal etwas ausprobieren? Auch Gemüse aller Art sowie Eier, Käse und Nüsse lassen sich smoken – und werden dabei zu einem echten Gaumenschmaus. Das gilt natürlich auch, wenn man Gemüse und Co. nur als Beilage auf den Teller bringen will.
 

Dein Smoker-Ersatz von Smo-King

In unserem Onlineshop findest du Kaltrauchgeneratoren, mit denen du ebenso gut räuchern kannst wie mit einem Smoker. Dafür benötigst du nur einen Grill, einen Räucherofen oder irgendeine andere Räucherkammer. Egal was du zubereiten möchtest, mit unseren Kaltraucherzeugern gelingt es dir garantiert. Außerdem findest du in unserem Shop auch Woodchips aus verschiedenen Holzarten sowie Woodchip-Würze. Du möchtest im großen Stil smoken? Dann findest du bei uns auch Räucherschränke und Räucheröfen. So wirst du im Handumdrehen zum Smo-King!


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